Artikel-Schlagworte: „spanner“
Die Diskussionen im Netz um Datensicherheit und informelle Selbstbestimmung dauern an. Sie sind auch notwendig und für ein soziales Überleben inzwischen dringend notwendig. Geht es doch neben Kreditkartenklau, Initme persönliche Daten, gesundheitlich relevante Daten eines jeden Einzelnen, um die finanzielle Zukunft einer Person, einer Familie und um eine Firma. Soziale Profile eines jeden Einzelnen, Bewegungsprofile (Toll Collect) durch Überwachungskameras und viele andere Möglichkeiten fremde Leute auszuspionieren und sich die Daten zunutze zu machen. Ein “wer nichts zu verbergen hat, dem kann auch nichts passieren” Ausdruck mutet dagegen langsam zumindest naiv an. Ich habe einiges zu verbergen, wenn schon die Farbe meiner Gardinen im Internet zu bewundern ist, sinds im nächsten Schritt meine Pickel im Gesicht oder Mückenstiche auf meinem Bein, abgesehen von den Zahlen auf meiner Kreditkarte. Da ist das Spannerwesen in sozialen Netzwerken ja noch ein Schmarrn gegen wenn ich gerade jedem, ob interessiert oder nicht, mitteile dass ich gerade den Pickel wegschminke. Das hilft der Firma die den Psychoterror gegen Pickel betreibt schon ziemlich. Denn diese Netzwerke leben allesamt davon dass Firmen Werbung schalten. Es geht also nicht nur darum Stalker zu befriedigen, es geht knallhart um die Kohle welche Mitglieder ausgeben sollen und für so eine soziale Profilermittlung nimmt auch den angeborenen Exhibitionismus eines jeden Einzelnen und modelliert damit Umsatzzahlen. Verwerflich? Nein, eigentlich nicht, denn es stand schon immer jeden Tag ein Dummer auf der nichts zu verbergen hat und sich fröhlich bespannen lässt.











