Man kann schon mal ans nachdenken kommen wenn man die Diskussionen über Pornografie im Internet verfolgt. Tragen diese zur Verwahrlosung der Jugend bei, oder sind sie gar der Grund allen Übels?
Ok, fangen wir mal ganz von vorne an, was ist unter Verwahrlosung zu verstehen? Oder hier speziell unter sexueller Verwahrlosung? Mit der Intention bewaffnet diesen Begriff klarer zu bekommen, landet man zunächst mal bei der Promiskuität. Ups, was ist das denn? Ach ja, ständig wechselnde Sexualpartner. Bei der weiteren Recherche finden sich immer wieder Hinweise dass es bei diesen Begriffen offensichtlich immer um Frauen geht die ständig ihre Sexualpartner wechseln, Geld für sexuelle Dienstleistungen nehmen und noch vor 50 Jahren missbrauchte Mädchen die für den Missbrauch auch noch in Erziehungsheime gesteckt wurden. Im Nationalsozialismus im Konzentrationslager wenn es Frauen auch noch mit Juden und anderen Frauen (Lesben) “trieben”. Am meisten irritierend, wenn nicht sogar abstossend fanden wir den Hinweis dass missbrauchte Mädchen auch noch dafür bestraft wurden dass diese missbraucht wurden. Irgendwie erinnert die Geschichte hier eher an den biblischen Sündenfall von Eva als an aufgeklärte Menschen und an aufgeklärte Sexualität. Während der “Casanova” Bewunderung erntete (auch heute noch) werden missbrauchte Menschen auch noch weiter diskriminiert. Warum muss man sonst Missbrauchten erklären dass sie nicht als Opfer Schuld haben, sondern der Täter das “Schwein” ist. Genauso geht es auch vielen Erwachsenen Frauen die vergewaltigt wurden. Schliesslich könnten sie das ja provoziert haben, den armen triebgesteuerten Mann der nichts dafür kann dass ihn ein Busen, ein Hintern oder einfach die Haarfarbe reizt und der Penis Sprünge macht.
Da das natürlich alles nicht in Ordnung sein kann, muss daran etwas Schuld sein. Es scheint allgemeiner Konsens zu sein dass dieses die Pornografie ist und sein muss und nur sein kann. Schliesslich hat Jesus mit seiner Kreuzigung auch alle Schuld der Menschheit auf sich genommen, nageln wir nun die Pornografie für alle Abnormitäten der menschlichen Sexualität ans Kreuz und lassen uns in Ruhe mit unseren abstrussen Bildern wie eine Frau zu sein hat, was sie beim Sex zu geniessen hat und was nicht und mit wem sie zu schlafen hat. Schliesslich hat der liebe Gott Sex nur erfunden um Kinder zu machen. Mit dem Sündenfall von Eva wurden alle männlichen Ängste erklärt, die Frauen sind Schuld, der Hurenbock kann nichts dafür wenn eine Frau eine Hure wird. Vielleicht, aber nur vielleicht bändigt der Mann auch seine Angst davor, dass die Frau ihm ein Kind “unterschiebt”. Ist die Frau brav hat sie ein gutes Leben, sie und ihre Kinder werden vom Manne “versorgt”.
Pornografie hat die Frau nicht zu mögen, das ist dem Manne vorbehalten der sich an der Sünde von Eva heute noch ergötzt in dem das Hurenbild aufrecht erhalten wird.
Feministinnen haben das klar erkannt, aber die falschen Schlussfolgerungen gezogen. Ein Verbot der Pornografie hält nur diese alten frauenfeindlichen Muster aufrecht, zementiert diese sogar noch. Wenn den Frauen genauso zugestanden wird dass sie Pornos anregend finden dürfen und dadurch mehr Spass am Sex haben, fällt das Bild vom Sündenfall im Paradies. Warum soll es eine Sünde für Eva sein Spass am Sex und am Leben zu haben? Warum soll für Eva Sex schmutzig sein und für Adam nicht? Diese Auslegung der Bibel ist lediglich der Spiegel einer Urangst des Mannes – dass die Kinder seiner Frau vielleicht doch nicht seine Kinder sind, dass ein anderer Penis in “seiner” Frau stecken könnte als sein eigener. Wenn Frauen genauso Pornos mögen “dürfen” wie Männer wird das Verständnis von Sexualität ein ganz anderes sein, es wird weniger mit Gewalt zu tun haben und der Nachwuchs wird gewaltfreier mit Sex umgehen und Pornofilme als das sehen was sie sind, Entertainment mit Schauspielern, die darstellen was nicht schmutzig ist, sondern schmutzig gemacht wird.
Sowas aber auch, da bereitet sich ein Lehrer auf den Unterricht vor und vermischt persönliche Daten mit dem Unterrichtsstoff so dass seine Schüler die privaten Dateien finden. Ja, wie geil ist das denn? Fragt sich nur für wen. Das ist mal wieder ein Zeichen auf seine private Daten aufzupassen. Dabei ist das viel einfacher als einen Sack Flöhe (die Schülerschaft) zu hüten. Private Dateien und berufliche Dateien haben getrennt zu sein, entweder auf einer anderen Festplatte oder noch besser auf einem anderen Computer. Wie dumm muss man sein? Oder vielleicht nur gedankenlos, aber das sollte doch in diesem elektronischem Zeitalter allgemein bekannt sein und vor allem Pädagogen die in ihrer Freizeit noch mit anderen nackten Leuten Fotos machen. (Quelle: bild.de)
Alles redet ja vom Twittern. Man erfährt zuerst was Stars machen, im Bundestag bei Wahlen passiert oder jemand in der Badewanne sitzt. Ob das nun alles so toll sein kann? Keine Ahnung, aber man hat den Eindruck als alle nach dem Motto “soviele Fliegen können nicht irren” handeln und sich mit Twitternachrichten totwerfen. Bing und Google machen nun auch mit und flöten ihren Nutzern Twitternachrichten in den Index und sind sogar einige Pressemitteilungen wert. Irgendwie bleibt der Eindruck das Exhibitionsmus inzwischen eine Volksseuche ist die von jedem der nur eine Möglichkeit sieht sein Abendessen zu publizieren genutzt wird. Mich persönlich interessiert das nicht wirklich, aber da viele mitmachen, haben wir uns hier auch einen Twitteraccount angelegt, obwohl das nur in English geht? Naja, dafür ist ja die andere Voyeurplattform Facebook auch in Deutsch.
Wer das Internet an sich schon geil findet, wird hier in Zukunft für viele andere geile Dinge fündig. Alles was Spass macht und gute Laune bringt werden wir hier besprechen. Vielleicht auch mal andere Dinge die alles andere als geil sind, auch sowas muss sein. Schliesslich laufen auch viele Gauner im Netz rum, genau wie im realen Leben. Das Alltagsmedium Internet ist inzwischen nicht mehr weg zu denken, wer hätte das vor 20 Jahren noch gedacht als Werbefachleute noch an Fax-Systemem bastelten und das als Werbezukunft zelebrierten. Die Zeiten sind vorbei, gottseidank, schaffen wir kleine Ecken in denen ab und an vielleicht auch etwas interessantes und spassiges gibt.











