Entweder finden die Datenschützer einfach immer wieder neue Ecke wo sie sich tummeln können, oder sie haben irgendwo auch recht. Man muß nicht jede Intimität ins Netz pusten. Facebook, Cloud-Computing, Trojaner, Scripte, Mail-Spam und so weiter. Diese Liste läßt sich fortsetzen. Mit dem Begriff “informelle Selbstbestimmung” kann kein normaler Mensch was anfangen. Ist das Absicht so ein hochgestochenes Wort unter die Menschheit zu bringen damit es keiner versteht? Damit ist wohl gemeint daß jeder über seine persönlichen Daten selbst bestimmen sollen könnte. Man verzeihe die Grammatik (das sehe sogar ich
), aber wenn man erst einmal in die Fänge von elektronischen Datensammlern geraten ist, kann man sich schwer wieder daraus befreien. Meistens tun die Leute das auch noch freiwillig. Sie laden Fotos hoch an denen sie automatisch die Rechte verlieren, sie plappern aus wo sie wohnen und wo sie zur Schule gegangen sind und wo sie arbeiten. Aber wirklich wundern tut mich das nicht, viele Leute werfen ja auch ihre Kontoauszüge einfach in die Mülltonne ohne sie vorher zu schreddern. Diese Sorglosigkeit ist gewollt, zumindest von den Anbietern die von den privaten Daten leben. Nichts ist wertvoller als verifizierte Nutzerdaten. Die Werbeindustrie freut sich, diese Adressen sind sonst sehr teuer. Das Internet ist zu einer kommerziellen Spammaschiene mit bedrucktem Klopapier geworden. Schade eigentlich. Aber wenn Leute wirklich so dumm und arglos sind? Soviele Fliegen können nicht irren, oder?











